CouchSurfing – günstig übernachten
CouchSurfing ist ein Netzwerk, bei dem verschiedene Menschen aus aller Welt ihr Sofa als Übernachtungsmöglichkeit anbieten.
Das Wort Sofa dient hier nur als Symbol. Die Art der Schlafstelle variiert zwischen einem kleinen Fleck in der Ecke einer 1-Zimmer Wohnung bis hin zu einem Himmelbett inklusive Roomservice in einen mehrstöckigen Loft. Wer Mitglied ist, kann Schlafstellen suchen oder selbst anbieten. Dieser Umstand erklärt die unzähligen Variationen der Angebote. Mittlerweile sind mehr als 3 Millionen Mitglieder aus 264 Ländern registriert. Das System basiert auf Bürgen. Der Ersteller der Internetseite bürgte für den ersten Gastgeber, dieser für den nächsten und so weiter. Eine Identitätsprüfung findet per Kreditkarte statt.
Die Vorteile von CouchSurfing
Betrachtet man die Vorteile von CouchSurfing, heben sich zwei Aspekte besonders hervor. Der erste Pluspunkt ist der Preis, der für die Schlafstädte gezahlt werden muss – nicht ein Cent. Das Netzwerk basiert auf dem Prinzip Geben und Nehmen. Die Personen bieten ihre Dienstleistungen freiwillig und kostenlos an. Durch ein Bewertungssystem ist unter den Mitgliedern eine Art Wettbewerb um die beste Schlafstädte entstanden. Durch das Übernachten bei Menschen, die ihre Wohnung freiwillig zu Verfügung gestellt haben, bekommt man als Reisender die Möglichkeit einen ganz speziellen, privaten Einblick in die Kultur und Gepflogenheiten des bereisten Landes zu werfen. Insider-Tipps für die Region sind somit frei und kostenlos zugänglich. Die Absprachen über die Modalitäten der Übernachtung werden im Vorfeld abgesprochen. So ist es üblich, dass sich der Reisende an den Kosten für Essen beteiligt, wenn er das Mahl mit den Gastgebern teilt. Denn Regeln sind keine Grenzen gesetzt.
Die Nachteile von CouchSurfing
Die Nachteile liegen auf der Hand: Der Reisende hat keinerlei Garantie, dass die Schlafstädte seinen Ansprüchen genügt. CouchSurfing ist somit immer mit einer Portion Risiko behaftet. Es ist möglich im Nachhinein eine schlechte Bewertung abzugeben. Dies wird aber die Enttäuschung bei der Ankunft nicht beheben. Negative Erfahrungsberichte sind eher die Ausnahme.


12. Jan, 2012 